Pressebericht zur Gemeinderatssitzung vom 12. Dezember 2017

Oberforstrat Sprich und Revierförster Schrode stellten die Planung für das Forstwirtschaftsjahr 2018 vor. Aus dem laufenden Jahr berichteten Sie über die forstlichen Maßnahmen, mit dem Einschlag der Eschen auf dem Kirchberg und den Kiefernflächen im Schnarz. Insgesamt wurden 600 fm aufbereitet. Die Erträge sind, aufgrund der Holzqualität nicht entsprechend hoch, allerdings werden die Ausführungen auf Eichen und Schnarz als Ausgleichsmaßnahme bewertet.
Im Bewirtschaftungsplan für das Forstwirtschaftsjahr 2018 stehen den Holzerlösen von 27.000 Euro Kosten in Höhe von 32.000 Euro gegenüber. Dem Bewirtschaftungsplan wird zugestimmt.
Neu angepflanzt werden 600 Tannen und 50 Douglasien. Bei der Hiebsplanung geht der Forst von 500 fm aus.

Im Zuge der Vorstellung des Haushaltsplanentwurfes in der Sitzung am 16.11.2017 wurde auch die Kostendeckungsberechnung der Gebührenhaushalte vorgestellt und angenommen. Der Satzung über die Änderung der Satzung über den Anschluss an die öffentliche Wasserversorgungsanlage und die Versorgung der Grundstücke mit Wasser (Wasserversorgungssatzung - WVS) wird zugestimmt. Die Verbrauchsgebühr wird je m³ Wasser ab 01.01.2018 von 1,60 auf 1,70 Euro angehoben und die Gebühr für einen Münzwasserzähler von 2,00 auf 2,10 Euro/m³.
 
 
Der Entwurf des Haushaltsplanes 2018 und das Investitionsprogramm für die Jahre 2019 - 2021 wurden in der vergangenen Sitzung ausführlich beraten. Das Gesamtvolumen liegt bei 7.463.000 Euro, davon im Verwaltungshaushalt 5.043.000 Euro und im Vermögenshaushalt mit 2.420.000 Euro. Schwerpunkte im kommenden Haushaltsjahr sind die Sanierung der Mariengrotte, Maßnahmen um Landessanierungsprogramm, Erschließung Böttinger Weg, Investitionen in die Breitbandversorgungsstruktur. Der Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2018 wurde vom Gemeinderat mehrheitlich zugestimmt.
 
 
Vom Baugesuch, Sandra und Christian Moser, Alemannenweg, Baugenehmigung für einen Carport, nahm das Gremium zustimmend Kenntnis.
 
 
Der Vorsitzende berichtete über die Besprechung der Kreativgruppe Grotte und das weitere Vorgehen.
 
Mit Vertretern des DRK, Architekt Messmer und BM Leibinger fand eine Begehung des ehemaligen Feuerwehrmagazins und DRK-Hauses statt, bei der die notwendigen Arbeiten fixiert wurden. Der Gemeinderat wurde über die notwendigen Instandsetzungsmaßnahmen informiert. Neben den Malerarbeiten im EG und OG sowie der Fassade wurde auch der Austausch der alten Falttore besprochen. Es sollen Sektionaltore wie das derzeit mittlere Tor eingesetzt werden. Der Parkettboden im OG soll abgeschliffen und neu versiegelt werden. Die Heizung wird auf Gas umgestellt, der Gasanschluss liegt schon im Haus. Der ehemalige Umkleideraum der Feuerwehr wird nicht benötigt und kann somit für eine andere Nutzung vorgesehen werden. Die ehemalige DRK-Garage wird für die Unterbringung des Anhängers des Musikvereins zur Verfügung stehen.
 
Der Bebauungsplan „Böttinger Weg“ befindet sich nach verschiedenen Verzögerungen in der Endabstimmung mit dem Landratsamt und dem Regierungspräsidium. Es wurde zugesichert die Genehmigungsfähigkeit bis Januar herzustellen. Daher kann der Satzungsbeschluss nicht wie vorgesehen im Dezember sondern erst in der Januarsitzung erfolgen.
 
 
Der Bürgermeister berichtete über die Absicht der Gemeinde durch eine Aufwertung einer Fläche im Gewerbegebiet Steintaler Bühl und einer Fläche im alten Ortskern, zusätzliche Flächen als Ausgleichsmaßnahme zu erhalten.
Daraus ergebe sich Aufwertungspotenzial für die Entwicklung von Gehölzbeständen im Bereich des Baugebietes "Steintaler Bühl II - Erweiterung„.
Diese können als Ausgleich für zukünftige Maßnahmen oder auch aktuell den Böttinger Weg, herangezogen werden kann. Für beide Maßnahmen kann die Gemeinde über 80.000 Ökopunkte erhalten.
 
Bubsheim, 18.12.2017

(Erstellt am 18. Dezember 2017)